Landwirtschaft: Bodennutzung

Bodennutzung in der Landwirtschaft

Böden müssen vielfältige Funktionen erfüllen. Sie sind unmittelbare Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen. In ihnen finden wichtige stoffliche Abbau- und Umbauprozesse im Naturhaushalt statt. Sie sind Lagerstätte für Bodenschätze und Energiequellen, Grundlage der Land- und Forstwirtschaft und haben große Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz.

Statistische Informationen über die Bodennutzung (siehe Karten zu Ackerland, Dauergrünland und Dauerkulturen) können den Ergebnissen der Bodennutzungserhebung des Statistischen Landesamtes Hessen entnommen werden, die alle vier Jahre durchgeführt wird. Sie beruht auf einer Auswertung des Liegenschaftskatasters. In Hessen werden 7.664,37 km² der Landesfläche von insgesamt 21.111,89 km² für die Landwirtschaft genutzt, so das Ergebnis der Erhebung von 2010.

Die landwirtschaftliche Nutzung prägt das Bild der Kulturlandschaft Hessens, Änderungen in der Flächennutzung haben erhebliche Auswirkungen auf das Landschaftsbild. Die Umwandlung landwirtschaftlicher Flächen zu Siedlungs-, Verkehrs- oder Wasserflächen verändert jedoch nicht nur das äußere Gesicht, sie beeinflusst auch die kleinklimatischen Verhältnisse, die Wasserverhältnisse und die gesamte Tier- und Pflanzenwelt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem hessischen Jahresagrarbericht.
© 2013 Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie