Lärm: Fluglärm

Fluglärm Frankfurt/Main

Einführung

Mit deutlich steigenden Flugbewegungszahlen in den letzten Jahren aber auch fallenden oder zumindest gleichbleibenden Dauerschallpegeln haben die Beschwerden in der Umgebung der Flughäfen zugenommen. Auch bei den zur Zeit in Hessen laufenden Ausbauplanungen des Frankfurter Flughafens ist die Befürchtung in der Bevölkerung über die Verschlechterung der Lebensqualität und über Gesundheitsbeeinträchtigungen in diesem Raum sehr groß.

Das HLUG hat im Rahmen der Mediation und des Landtagshearings für den Ausbau des Frankfurter Flughafens Lärmberechnungen nach verschiedenen Methoden durchgeführt und stellt für den Istzustand und verschiedene Ausbauvarianten beispielhaft die Ergebnisse neuerer wissenschaftlichen Studien dar.

Fluglärmwirkungen und Mediationsergebnis

Nach einer neueren Studie des UBA (Fluglärmwirkungen, UBA, Berlin 2000 von Ortscheid und Wende) sind nach vorliegenden wissenschaftlichen Studien die folgenden Qualitätsziele für die Bewertung von Fluglärmbelastungen aus der Sicht der Wirkungsforschung zum Schutz vor erheblichen Belästigungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu formulieren:

Auch das Mediationsergebnis (Mediation Flughafen Frankfurt/Main, 02.02.2000), das z. B. für die Nachtzeit einen Leq3 = 47 dB(A) und ein Maximalpegelkriterium von Lmax = 6 x 68 dB(A) vorsieht, liegt über dem UBA-Vorschlag für den Beginn von erheblichen Belästigungen.

In den Karten sind für den Istzustand und die drei diskutierten Ausbauvarianten des Frankfurter Flughafens diese Bewertungsmaßstäbe dargestellt. Folgende Karten sind vorhanden:
Istzustand 2001, Tageszeitraum
Istzustand 2001, Nachtzeitraum

Ausbauvariante Nordwest, Tageszeitraum

Ausbauvariante Nordwest, Nachtzeitraum

Ausbauvariante Nordwest, Nachtzeitraum, Maximalpegelverteilung

Ausbauvariante Nordost, Tageszeitraum

Ausbauvariante Nordost, Nachtzeitraum

Ausbauvariante Nordost, Nachtzeitraum, Maximalpegelverteilung

Ausbauvariante Süd, Tageszeitraum

Ausbauvariante Süd, Nachtzeitraum

Ausbauvariante Süd, Nachtzeitraum, Maximalpegelverteilung
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© 2009 Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie