Geologie und Boden: Geologie

Rohstoffsicherungsflächen

Die langfristige Sicherung von Lagerstätten und Vorkommen oberflächennaher Rohstoffe, die Rohstoffsicherung, erfolgt in Hessen im Rahmen der Raumordnung und Landesplanung (Abb. 10). Gestützt auf die im Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie vorhandenen Kenntnisse werden in den Regionalplänen Rohstoffsicherungsgebiete zweier Kategorien ausgewiesen. Dieser Einteilung wird auch im Landesentwicklungsplan Hessen 2000 (LEP 2000, Entwurf für die Anhörung) gefolgt:

Grundlage der in den Regionalen Raumordnungsplänen bzw. Regionalplänen ausgewiesenen Flächen sind die im Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie ausgewiesenen Rohstoffsicherungsflächen, die in der Karte Rohstoffsicherung 1:100.000 (KRS 100) geführt werden.

Derzeit sind in Hessen insgesamt etwa 1400 Rohstoffsicherungsgebiete für die mineralische Rohstoffgewinnung registriert, die sich auf die drei Planungsregionen wie folgt verteilen:

 
Gebiete für den Abbau oberflächennaher Lagerstätten
Gebiete oberflächennaher Lagerstätten
Nordhessen
1 996 ha
0,24 %
31 680 ha
3,82 %
Mittelhessen
2 077 ha
0,39 %
18 985 ha
3,53 %
Südhessen
1 995 ha
0,26 %
26 995 ha
3,63 %
Hessen insgesamt
6 028 ha
0,28 %
77 660 ha
3,68 %


Abb. 10. Ausschnitt aus dem Regionalen Raumordnungsplan Mittelhessen 1995 (RROPM 1995) mit Rohstoffsicherungsflächen
Gebiete für den Abbau oberflächennaher Lagerstätten < 10 ha:        rotes Symbol "A"
Gebiete für den Abbau oberflächennaher Lagerstätten > 10 ha:        rote Flächen
Gebiete oberflächennaher Lagerstätten (Reserveflächen) < 10 ha:    rotes Symbol "R"
Gebiete oberflächennaher Lagerstätten (Reserveflächen) > 10 ha:    rote Schraffur



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