| Geologie und Boden: Geologie |
![]() Abb. 9. Gabbro-Steinbruch bei Groß-Bieberau im Odenwald |
Rund 84 % der Abbaustellen liefern Rohstoffe an das Bauwesen (u.a. Sande und Kiese als Zuschläge für Beton und Mörtel, Hartgesteine zu Schotter und Splitt gebrochen, aber auch als Werkstein für den Hoch- und Tiefbau, Kalksteine hauptsächlich für die Zement- und Branntkalkherstellung, Gipssteine als Baugipse oder in Form von Bauplatten), 13 % an die Keramische Industrie (u.a. Tone, Kaoline) und 3 % an die Chemische Industrie (u.a. Filterkiese, medizinische Gipse) einschließlich der metallverarbeitenden Industrie (u.a. Gießereisande) sowie an die Land- und Forstwirtschaft (u.a. Düngekalke). Braunkohle wird nur noch aus einer Gewinnungsstelle zur Energieerzeugung gefördert.
6 Barth, W., Helbig. P., Liedmann, W., Mattig, U. &
Ziehlke, C.-P. (1995): Übersichtskarte der oberflächennahen Rohstoffe
in Hessen 1:300 000 (KOR 300 Hessen); Wiesbaden ( Hess. L.-Amt Bodenforsch.)
[ISBN 3-89531-700-4].
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